Vojta

PNF

Bobath

Manuelle Therapie

 

Die Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation (PNF)

 

Die Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation (PNF) ist ein spezielles Behandlungskonzept für Menschen, deren natürlichene Bewegungsabläufe beeinträchtigt sind. Sie richtet sich an alle Patienten mit Bewegungsstörungen, z.B.:

 

- Nach einem Schlaganfall

- Bei Gesichtslähmungen oder Atemfunktions- und Schluckstörungen

- Bei Parkinson oder Multipler Sklerose

- Bei anderen neurologischen und neuromuskulären Erkrankungen

- Nach chirurgischen Eingriffen

- Bei orthopädischen Krankheitsbildern

 

Ziel der Behandlung ist es, ungenutztes Bewegungspotenzial zu aktivieren. Der Therapeut hilft dem Patienten, geeignete Bewegungsstrategien für seine relevanten Alltagsaktivitäten zu entwickeln.

 

Ökonomische Bewegungsabläufe

Das PNF-Konzept wurde vor über 60 Jahren antwickelt, durch neue Techniken ergänzt und konstant den aktuellen, wissenschaftlichen Erkenntnissen angepasst.

 

Die Behandlung orientiert sich an den individuellen Funktionsstörungen des Patienten. Durcj taktile Reize (Berührung) und verbale Stimulation werden spezielle Bewegungsabläufe (Pattern) ausgelöst.

 

Es werden verschiedene Techniken angewandt, um unökonomische Bewegungsmuster in ein ökonomisches Bewegungsverhalten umzuwandeln.

 

Aufgaben der Physiotherapie

Physiotherapeuten führen in der Therapie nach PNF eine patienten- und funktionsorientierte Untersuchung der Behandlung durch.

 

Zur Behandlung gehört u.a.:

- Automatische Bewegungsabläufe zu fördern, um Selbstständigkeit zu erhalten

- Muskelentspannungen zu regulieren, um Bewegungseinschränkungen vorzubeugen

- Die Haltung, Bewegungskontrollen und Koordination zu verbessern

- Gelähmte Körperabschnitte zu stimulieren und zu kräftigen

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